Gedenken an das Massaker von Simele

Gedenken an das Massaker von Simele

Gedenken an das Massaker von Simele

Die Stadt Simele liegt in der irakischen Provinz Dahuk und gehört zur heutigen autonomen Region Kurdistan. Sie wurde nach dem Ersten Weltkrieg zu einem Zufluchtsort für viele Suryoye (Assyrer/Aramäer/Chaldäer), die vor den Massenmorden an den Christen durch die Osmanen geflohen waren. Doch bereits im Jahr 1933, am 7. August, mussten sie wieder fliehen, als es auf Grund von Streitigkeiten zu gewalttätigen Übergriffen auf die Suryoye kam. Besonders viele wurden in der Stadt Simele getötet, aber auch in weiten Teilen des Nordiraks wurden die Christen wieder verfolgt. Man geht davon aus, dass dem Morden mindestens 3000 Menschen zum Opfer fielen und Tausende nach Syrien flohen, wo sie sich im Gebiet um den Khabur-Fluss ansiedelten. Dort wurden sie jetzt wiederum vom Islamischen Staat umgebracht oder vertrieben.
Der Zentralrat gedenkt der Ermordeten von damals und heute.



Kategorien:Genozid

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